GO53 Rückkehr an die Oberfläche
Schiffe wieder zu Glanz führen Präzisionsbergung
und strukturelle Wiedergeburt
Die bemerkenswerte Bergung des Schwimmdocks GO53 ist ein Beweis für die Ingenieurskompetenz, Präzision und das unermüdliche Engagement von Cantiere Navale Noè bei komplexen maritimen Operationen. Das 6.000 Tonnen schwere, 152 Meter lange und 30 Meter breite Dock, das zuvor schwer beschädigt und gesunken war, wurde in einer sorgfältig koordinierten Operation mit Tauchern, Ingenieuren, Schleppern und Werftspezialisten wieder an die Oberfläche gebracht. Jede Phase – von der Stabilisierung des Auftriebs bis zum Anheben der Struktur – wurde mit höchster Sorgfalt hinsichtlich Sicherheit, struktureller Integrität und operativer Präzision durchgeführt. Dieser beispiellose Eingriff, der in enger Zusammenarbeit mit den Marinebehörden und Hafeninstitutionen erfolgte, hat nicht nur die GO53 wiederhergestellt, sondern auch einen neuen Maßstab für industrielle Exzellenz und Innovation im Mittelmeerraum gesetzt und die strategische Fähigkeit von Cantiere Navale Noè unterstrichen, Projekte von extremer Komplexität mit Kompetenz, Entschlossenheit und fehlerfreier Ausführung zu managen.
Diese beispiellose Operation hat den Hafen von Augusta zu einem wahren Prüfstein für extreme Ingenieursleistungen gemacht. Die traditionsreiche Werft Cantiere Navale Noè aus Augusta, gegründet 1890, barg erfolgreich das 6.000 Tonnen schwere, 152 Meter lange und 30 Meter breite Schwimmdock GO53, das zuvor gesunken und im Rahmen eines öffentlichen Versteigerungsverfahrens von der italienischen Marine erworben worden war.
Bei der Übernahme befand sich die GO53 in einem stark beschädigten Zustand: beschädigte Abteilungen, großflächige Lecks, instabile Innenräume und stark destabilisierte Strukturen. Die Bergung war keine einfache Angelegenheit, sondern ein Wettlauf gegen die Zeit, um weitere Schäden zu verhindern, den Auftrieb zu stabilisieren und das Schiff während der gesamten Operation über Wasser zu halten.
Die Taucher von Worksub arbeiteten zusammen mit Kollegen von Social Work in extrem gefährlichen und schwer zugänglichen Bereichen, um die am stärksten beschädigten Stellen zu sichern. Die Strukturanalysen von Studio di Ingegneria Nattero ermöglichten die Festlegung der operativen Grenzen, innerhalb derer das Team vorgehen konnte, während der Ponton „Ardito“ den für den Transfer erforderlichen Verankerungsplan umsetzte. Die technischen Dienste des Hafens – Schlepper, Verankerungsmannschaften und Lotsen – steuerten die Bewegung des Docks präzise und gewährleisteten so maximale Sicherheit im der Werft unterstellten Wassergebiet.
Der heikelste Moment war die Hebephase: Jeder Zentimeter des Aufstiegs wurde durch kontinuierliche Kontrollen des Innendrucks, der äußeren Kräfte und der Gesamttrimmung überwacht, da die Struktur trotz der neuen Oberflächenbehandlung noch Bereiche aufwies, die sofortiges Eingreifen erforderten, um neue Risiken zu vermeiden. Es war eine äußerst komplexe Phase, die von Ingenieur Emanuele Noè Illuminato koordiniert wurde. Er leitete die Zusammenarbeit zwischen Tauchern, Ingenieuren und Werftmitarbeitern und führte eine kritische Situation zu einem erfolgreichen Ergebnis.
Die Operation wurde durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen ermöglicht: Das Kommando Marisicilia, das Marinearsenal Augusta, die Hafenbehörde, Maristanav und die Hafenbehörde Ostsiziliens gewährleisteten die Aufsicht, die Genehmigungen und die ständige Überwachung und garantierten so die strikte Einhaltung der maritimen, umweltbezogenen und sicherheitstechnischen Vorschriften.
„Die Bergung der GO53 war ein anspruchsvoller und einzigartiger Eingriff, der vor allem durch den unermüdlichen Einsatz unserer Teams ermöglicht wurde“, erklärt Maurizio Illuminato, CEO von Cantiere Navale Noè. „Der Zustand des Docks erforderte höchste Aufmerksamkeit: Es waren die Mitarbeiter der Werft – kompetent, entschlossen und in jeder kritischen Phase präsent –, die das möglich machten, was auf dem Papier ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg war.“
Nach Abschluss der Oberflächenbehandlung tritt die GO53 nun in die Phase der strukturellen und funktionalen Instandsetzung ein. Dabei werden die schwerwiegendsten Schäden behoben und die geplanten Test- und Zertifizierungsverfahren beginnen. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um die volle Einsatzfähigkeit des Docks wiederherzustellen.
Dieser Erfolg markiert einen historischen Moment für den italienischen und mediterranen Schiffbau und bekräftigt die strategische Rolle des Hafens von Augusta und der Cantiere Navale Noè bei der Bewältigung hochkomplexer Eingriffe. Damit wird ein neuer Standard für industrielle und technologische Exzellenz im Mittelmeerraum gesetzt.


Informationen: Schwimmdock: GO53
Ursprünglicher Eigentümer: Italienische Marine
Aktueller Eigentümer: Cantiere Navale di Augusta Srl
Länge der Plattform: 140,40 m
Interne Konstruktionsbreite: 21,60 m
Externe Konstruktionsbreite: 29,60 m
Maximale Dockhöhe: 12,40 m
Plattformhöhe: 2,20 m
Maximaler Tiefgang (getauchtes Dock): 14,70 m Hubkapazität: 6.000 Tonnen
